Saugroboter im Test beim SWR Marktcheck – Der Praxistest

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Saugroboter im Test beim SWR Marktcheck
Preis- Leistungssieger: Neato D5

Saugroboter im Test – Können die Roboter herkömmliche Stabsauger ersetzen?

Nach den Mährobotern sind nun die Saugroboter im Test an der Reihe. Was ist dran an der Vision, die ganze Wohnung ohne einen eigenen Handgriff zu saugen? Wir gut finden sich die Geräte zurecht und wie schaut das Ergebnis aus? Der SWR hat im Marktcheck drei Saugroboter unter die Lupe genommen und anhand verschiedener Kriterien auf ihre Alltagstauglichkeit hin überprüft.[sg_popup id=5]

Die drei Saugroboter im Test

Getestet wurden im SWR Praxischeck drei Saugroboter von den führenden Anbietern am Markt: Vorwerk, iRobot und Neato. Mit einer Preisspanne von 650 – 1.000€ sind die Saugroboter ein mittelgroßes Investment und deutlich teurer als traditionelle Beutelsauger, aber beispielsweise auch teurer als moderne und handliche Akkusauger von Bosch oder Dyson. Getestet wurden die Topmodelle der Hersteller. Alternativ gibt es auch Saugroboter mit einem Startpreis von 200€ – diese weisen jedoch eine deutlich geringere Saugleistung und einen geringeren Funktionsumfang in Vergleich zu den getesteten Premiummodelle auf.

Die Saugroboter im Test – geordnet nach ihrer Platzierung im Praxischeck:

Testaufbau und Ergebnis im Saugroboter Test

Getestet werden die drei Saugroboter im Test unter Realbedingungen bei einer zweiköpfigen Familie mit Hund und unter Laborbedingungen unter fachmännischer Aufsicht.

Zunächst wir die Lautstärke der drei Saugroboter im Test durch eine Materialprüfanstalt ermittelt.  Der Kobold von Vorwerk sowie der Neato schneiden mit 66 Dezibel am besten ab, der iRobot liegt mit 70-72 Dezibel knapp dahinter und ist der lauteste Saugroboter. Laut Profi liegen die Saugroboter somit in etwa im Lautstärkebereich eines Haarföhns – sind dabei allerdings immer noch leider als herkömmliche Bodensauger. Kleiner Nachteil beim iRobot, was aber im Vergleich zu herkömmlichen Saugern nur beding ins Gewicht fällt.

Dafür schneidet der Roomba von iRobot im Orientierungstest am besten ab. Sein Algorithmus, in dem er Zimmer abfährt, wirkt am strukturiertesten während bei den anderen Saugrobotern kein wirkliches Muster zu erkennen ist. Systematisch fahren dennoch alle drei Saugroboter im Test – bis in die Ecke gelangt aber keiner der Roboter.

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Erstaunlich gut meistern alle Saugroboter abgründige Hindernisse wie Treppenstufen. Bevor die Saugroboter in Gefahr geraten, Stufen oder ähnliche Hindernisse hinunterzufallen, schlagen die verbauten Sensoren Alarm und die Roboter machen kehrt.

Größere Probleme haben alle drei Saugroboter mit Hindernissen wie Lampen, Stehrümmchen oder Kabeln. In Kabel verheddern sich die Roboter gerne und kommen nur selten ohne Hilfe wieder aus der Kabelsalat heraus. Auch reißen sie gerne Lampen ohne ähnliche Gegenstände um, wenn sich die Saugroboter im Test einmal im Kabel verfangen haben. Vor allem der Kobold von Vorwerk und der Neato schneiden in Punkto Orientierung schlecht ab. Der Roomba von iRobot ist sowohl im Labortest als auch unter Realbedingungen in der Wohnung der klare Testsieger in Sachen Orientierung!

Die Saugleistung ist für viele der Ausschlaggebende Punkt bei einem Staubsauger und wird auch im SWR Praxistest begutachtet. Die Saugroboter im Test verfügen unter anderem über eine sogenannte „Spot-Reinigung“ und erkennen stark verschmutzt Stellen automatisch – beispielsweise Kaffeepulver oder Haferflocken auf dem Boden, wie im Test. Das Ziel: Eine fokussierte und längere Reinigung der betroffenen Stelle.

Beim Neato heißt das: einmal drüber und gut, ein Großteil des Schmutzes bleibt auf dem Teppich zurück. Ähnliches Bild beim Vorwerk, von einer besonders gründlichen Reinigung von stark verschmutzen Stellen ist nicht zu sprechen. Erneut schneidet iRobot am besten ab und dreht mehrere Runde über die verschmutzte Stelle.

Im Labor wird eine genau festgelegte Menge Sand auf Laminat und Teppich verteilt, um die Saugleistung und Dauer am Ende objektiv bewerten zu können. Der Vorwerk schneidet im Labortest am schlechtesten ab und saugt die geringste Menge Sand auf – insgesamt ein enttäuschendes Ergebnis. Mehr Schmutz schluckt der iRobot, braucht dabei allerdings deutlich länger als der Neato. In Sachen Saugleistung liegt der günstigste Saugroboter im Test unter Laborbedingungen damit vorne. Er saugt am gründlichsten und schnellsten!

Trotzdem: kein Saugroboter im Test saugt so gründlich wie ein herkömmlicher Handstaubsauger, so der Experte. Bei einer gründlichen Reinigung empfiehlt sich das Nachsaugen an Kanten und Ecken von Hand.

Abgeschlossen wird der Saugroboter Test mit einem Blick auf den Stromverbrauch: der Vorwerk braucht am meisten Energie, der Neato ist am sparsamsten und der iRobot liegt im Mittelfeld. Der Verbrauch kann allerdings von Sauggeschwindigkeit zu Sauggeschwindigkeit variieren.

Das Fazit im Saugroboter Test

Der Roomba von iRobot kann sich knapp im Test gegenüber dem Neato durchsetzen. Vor allem technisch ist er den Konkurrenten überlegen und reinigt dank Spot-Analyse und seiner guten Orientierung am besten. Aber auch der Neato kann die Tester überzeugen und ist für fast 350€ weniger zu haben als der iRobot – damit sichert er sich klar den Titel des Preis- und Leistungssiegers.

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Abgeschlagen ist der Vorwerk: er verbraucht am meisten Strom, saugt im Gegenzug allerdings am schlechtesten und bleibt am häufigsten an Hindernissen hängen.

Für die tägliche Reinigung eignen sich Saugroboter gut und erleichtern das Leben. Ganz ablösen können die Saugroboter im Test den herkömmlichen Handstaubsauger aber noch nicht.

Quelle: https://www.swr.de/marktcheck/saugroboter-im-test/-/id=100834/did=19466450/nid=100834/1wb5bq4/index.html